Mikromalerei
Das Präparationsbesteck meiner biologischen Forschungen habe ich als Künstlerin durch die Mikromalerei-Pinsel ersetzt. Das Stereomikroskop erlaubt es mir, an der Grenze des Sichtbaren zu gestalten. Mit Fotografie und 12-Farb-Druck werden die Originale dem Betrachter naturgetreu dargestellt.
Die Vielfalt der unterschiedlichsten Malgründe begeistert und regt zu immer neuen Experimenten und Kreationen an.
Am Binokular
Der Schritt von der wissenschaftlichen Illustration hin zur Kunst gelang bei der Gestaltung und Konzeption der Lichtwelten-Ausstellung. Hier begegnen sich Strukturen des Weltraums und des Mikrokosmos. Ich entschied mich, die Darstellung des Weltraums unter dem Binokular vorzunehmen. Nach zwanzig Jahren betrat ich wieder ein biologisches Labor und erprobte dort meine zeichnerischen und malerischen Fähigkeiten. Es entstanden drei erste Serien in Mikromalerei, die zu einer Ausstellung wurden.
Mikromalerei ganz gross
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Wenn ich die Natur unter dem Binokular betrachte, entdecke ich Strukturen und Schönheit, die für mich auf einen genialen Schöpfer hinweisen. Am Binokular sind viele Vergrößerungsstufen möglich. Die kleinste von mir gemalte Fläche ist mit bloßem Auge nicht mehr erkennbar. Die kleinen Originale, die an dieser Grenze entstehen, weisen auf das Schöpfungsthema hin. Blaue Figuren unter der Büroklammer oder auf der 1Cent-Münze wirken irritierend, weil der Betrachter von seiner Größe her empfindet.